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Teamkonflikte moderieren

Spannungen ansprechen, ohne dass die Situation eskaliert.

Im Training für Konfliktmoderation lernen Führungskräfte, Spannungen im Team früh zu erkennen und moderierte Klärungsgespräche zu führen: Anliegen trennen, Positionen hörbar machen, Vereinbarungen sichern. Inhouse ab 2.750 Euro netto pro Seminartag für bis zu acht Teilnehmende. Bei bereits eskalierten Konflikten empfehlen wir Mediation statt Training.

Moderiertes Klärungsgespräch im Team

ab 2.750 €

Netto pro Seminartag für die Gruppe

max. 8

Teilnehmende, damit jeder übt

1-2 Tage

Je nach Tiefe und Vorerfahrung

Vertraulich

Inhalte bleiben im Raum

Warum Konflikte liegen bleiben

Die meisten Teamkonflikte eskalieren nicht. Sie versanden.

Und das ist teurer als ein offener Streit. Ungeklärte Spannungen kosten Tempo, Vertrauen und irgendwann gute Leute.

Es wird nebenan gesprochen

Zwei Personen haben ein Problem miteinander. Beide reden darüber - aber mit Dritten, nicht miteinander.

Sachthema statt Anliegen

Diskutiert wird über Zuständigkeiten oder Prozesse. Der eigentliche Punkt ist ein anderer, wird aber nicht ausgesprochen.

Die Führungskraft entscheidet einfach

Ein Machtwort beendet die Diskussion, nicht den Konflikt. Er taucht später an anderer Stelle wieder auf.

Harmonie um jeden Preis

Aus Sorge vor Eskalation wird nichts angesprochen. Die Stimmung bleibt höflich und die Zusammenarbeit zäh.

Der falsche Moment

Das Thema kommt am Ende eines Meetings hoch, wenn keine Zeit mehr ist. Danach ist es angerissen, aber nicht geklärt.

Niemand fühlt sich zuständig

Die Beteiligten warten darauf, dass jemand anders anfängt. Also fängt niemand an.

Inhalte des Trainings

Was du lernst, um ein Klärungsgespräch zu führen.

Sechs Bausteine, geübt an realen Spannungen aus eurem Alltag - anonymisiert, wenn es sein muss.

01

Früh erkennen

Die Signale kommen vor dem Konflikt: Ironie in Meetings, ausbleibende Antworten, Zusammenarbeit über Umwege. Du lernst, sie zu lesen statt zu übersehen.

02

Das Gespräch vorbereiten

Wer gehört in den Raum, wer nicht. Welches Ziel ist realistisch. Was passiert, wenn keine Einigung entsteht. Ohne diese Klärung beginnt kein gutes Gespräch.

03

Positionen und Anliegen trennen

Was jemand fordert, ist selten das, was er braucht. Du übst, hinter der Forderung das eigentliche Anliegen hörbar zu machen.

04

Emotion zulassen, ohne zu kippen

Wenn es laut oder still wird, entscheidet sich alles. Du lernst, die Situation zu halten statt sie zuzudecken oder zu vertagen.

05

Die eigene Rolle klären

Als Führungskraft bist du nicht neutral. Du übst, das transparent zu machen - und zu erkennen, wann du besser jemand Externen holst.

06

Vereinbarungen sichern

Ein gutes Gespräch ohne Vereinbarung verändert nichts. Am Ende steht, was konkret anders wird und wann ihr nachschaut.

Wichtige Abgrenzung

Wann ein Training hilft - und wann ihr Mediation braucht.

Wir bilden aus. Wir sind keine Mediatoren und keine Therapeuten. Diese Unterscheidung ist wichtig, weil das falsche Format einen Konflikt verschlimmern kann.

Training passt

  • Die Zusammenarbeit funktioniert grundsätzlich, ist aber zäh geworden.

  • Spannungen werden gespürt, aber nicht angesprochen.

  • Reibung entsteht an Rollen, Zuständigkeiten oder Arbeitsweisen.

  • Ihr wollt vorbeugen, bevor etwas größer wird.

  • Führungskräfte sollen selbst handlungsfähig werden.

Mediation ist besser

  • Beteiligte sprechen nicht mehr miteinander oder nur über Dritte.

  • Es geht um persönliche Verletzung, nicht mehr um die Sache.

  • Vorwürfe betreffen Fairness, Respekt oder Grenzüberschreitungen.

  • Arbeitsrechtliche Schritte stehen im Raum.

  • Eine Seite hat innerlich bereits gekündigt.

Wenn es der zweite Fall ist

Sag es uns im Erstgespräch. Dann empfehlen wir eine Mediatorin oder einen Mediator aus unserem Netzwerk, statt euch ein Training zu verkaufen, das die Lage nicht ändert. Ein Training kann später sinnvoll sein - wenn die akute Situation geklärt ist.

Fragen zur Konfliktmoderation

Was vor der Buchung meistens gefragt wird.

Wenn deine Frage fehlt oder zu heikel für eine Website ist, klären wir sie vertraulich im Erstgespräch.

Vertraulich besprechen

Oft ja, aber nicht immer. Solange du nicht selbst Teil des Konflikts bist und beide Seiten dir zutrauen, fair zu bleiben, kannst du ein Klärungsgespräch führen. Sobald du Partei bist oder als Partei wahrgenommen wirst, braucht es jemand Externen. Genau diese Unterscheidung zu treffen ist Teil des Trainings.

Dein nächster Schritt

Erzähl uns, was bei euch hängt.

30 Minuten, vertraulich und kostenlos. Wir hören zu, ordnen die Situation ein und sagen ehrlich, ob ein Training das Richtige ist - oder ob ihr jemand anderen braucht.

Vertrauliches Erstgespräch buchen

Was besprochen wird, bleibt zwischen uns.

01

Termin wählen

Such dir online einen Slot. Kein Formular, keine Rückfragen vorab.

02

Situation schildern

So offen, wie du willst. Namen brauchen wir nicht.

03

Einschätzung bekommen

Training, Mediation oder erstmal gar nichts - wir sagen, was wir sehen.