Workshop-Moderation
Workshops moderieren, die Ergebnisse liefern statt Zettel.
Im Workshop-Moderationstraining von Moderate & Lead lernen Fach- und Führungskräfte, ganztägige Workshops sicher zu führen: Ziele klären, Beteiligung steuern, Spannungen auflösen und Ergebnisse sichern. Inhouse ab 2.750 Euro netto pro Seminartag für bis zu acht Teilnehmende, in Hannover oder bei euch vor Ort.
ab 2.750 €
Netto pro Seminartag für die Gruppe
max. 8
Teilnehmende, damit jeder übt
1-2 Tage
Je nach Tiefe und Vorerfahrung
Inhouse
Bei euch, in Hannover oder online
Typische Workshop-Probleme
Warum so viele Workshops ohne Ergebnis enden.
Nicht am Inhalt, nicht an den Menschen. Sondern daran, dass niemand die Verantwortung für den Prozess übernimmt.
Das Ziel bleibt unklar
Alle wissen, worum es geht - aber niemand hat ausgesprochen, was am Ende entschieden sein muss. Der Tag läuft, das Ergebnis bleibt aus.
Drei reden, zwölf schweigen
Die Lauten setzen sich durch, die Stillen denken mit und sagen nichts. Am Ende trägt eine Entscheidung, die nur wenige mitgetragen haben.
Die Zeit läuft weg
Der erste Punkt frisst zwei Stunden, der letzte fünf Minuten. Was am wichtigsten war, wird zum Schluss durchgewinkt.
Konflikte werden umgangen
Die eigentliche Spannung liegt im Raum, aber niemand spricht sie an. Sie taucht drei Wochen später wieder auf - unverändert.
Am Ende hängen nur Karten
Viel beschriftetes Papier, gute Stimmung, und niemand weiß, wer bis wann was tut.
Die Moderation moderiert mit
Wer inhaltlich mitdiskutiert, kann nicht gleichzeitig den Prozess führen. Beides zusammen geht schief.
Inhalte des Trainings
Was du im Workshop-Moderationstraining lernst.
Sechs Bausteine entlang der LEAD-Methode. Jeder wird an euren echten Workshop-Anlässen geübt, nicht an Fallbeispielen.
01
Auftrag und Ziel klären
Vor dem Workshop entscheidet sich, ob er gelingt. Du lernst, den Auftrag zu schärfen: Was muss am Ende entschieden sein, wer gehört in den Raum, was ist ausdrücklich nicht Thema.
02
Dramaturgie und Zeitplan
Ein Workshop hat einen Spannungsbogen. Du baust Abläufe, die Öffnung und Verdichtung abwechseln, und planst Puffer dort ein, wo erfahrungsgemäß Zeit verloren geht.
03
Beteiligung steuern
Methoden für echte Beteiligung statt Blitzlicht-Routine. Du lernst, wie stille Teilnehmende zu Wort kommen und Vielredner den Raum wieder freigeben - ohne jemanden vorzuführen.
04
Visualisieren, das trägt
Schrift, Struktur und Anordnung an Flipchart, Whiteboard und digitalem Board. Visualisierung ist kein Schmück, sondern das Gedächtnis der Gruppe.
05
Spannungen auflösen
Widerstand ist Information, keine Störung. Du übst, Einwände aufzunehmen, Konflikte anzusprechen und die Gruppe durch unangenehme Momente zu führen.
06
Ergebnisse sichern
Der letzte Teil entscheidet über den Wert des ganzen Tages: Entscheidungen festhalten, offene Punkte benennen, Verantwortlichkeiten und Termine verbindlich machen.
Ablauf eines Trainingstags
Sieben Stunden, in denen du selbst moderierst.
Kein Vortragstag mit Übung am Ende. Der größte Teil gehört euch - wir reden nur so lange, wie es braucht, damit ihr loslegen könnt.
Vorab
Eure Anlässe sammeln
Ihr bringt anstehende Workshops mit: Strategietag, Kundenworkshop, Retrospektive. Daran wird gearbeitet, nicht an erfundenen Szenarien.
Vormittag
Auftrag, Ziel und Dramaturgie
Ihr schärft den Auftrag eures eigenen Workshops und baut daraus einen Ablauf mit Spannungsbogen und realistischem Zeitplan.
Mittag
Erste Moderationssequenz
Jede Person moderiert einen Abschnitt vor der Gruppe. Videofeedback, Beobachtungsaufträge, konkrete Korrektur - keine Bewertungsrunde.
Nachmittag
Beteiligung und Visualisierung
Methoden für echte Beteiligung, dazu Schrift und Struktur am Flipchart. Alles wird sofort ausprobiert, nicht erklärt.
Später Nachmittag
Der schwierige Moment
Widerstand, Vielredner, Zeitdruck, unklare Entscheidung. Ihr moderiert Situationen, die absichtlich anspruchsvoll gestaltet sind.
Abschluss
Maßnahmenplan
Jede Person geht mit einem konkreten Plan für den nächsten eigenen Workshop - inklusive der Punkte, an denen sie weiter arbeiten will.
Passung
Für wen sich das Training lohnt - und für wen nicht.
Nicht jede Anfrage endet bei uns. Wenn ein anderes Format besser passt, sagen wir das im Erstgespräch - nicht danach.
Passt, wenn
ihr regelmäßig Workshops, Strategietage oder Retrospektiven leitet.
eure Workshops gut gemeint sind, aber selten in Entscheidungen münden.
ein Team gemeinsam eine Sprache und einen Ablauf entwickeln soll.
ihr an echten Anlässen arbeiten wollt statt an Fallbeispielen.
acht Personen oder weniger teilnehmen und alle wirklich üben sollen.
Passt nicht, wenn
ihr einen Moderator für einen einzelnen Termin sucht. Wir bilden aus, wir übernehmen nicht.
zwanzig Personen an einem Tag geschult werden sollen. Dann teilen wir in mehrere Gruppen.
es vor allem um den eigenen Auftritt geht. Dafür passt The New Speaker Code besser.
nur eine Person Bedarf hat. Dann ist das Einzelcoaching der schnellere Weg.
ein Impulsvortrag ohne Übung gewünscht ist. Das bieten wir in dieser Form nicht an.
Fragen zum Workshop-Training
Was vor der Buchung meistens gefragt wird.
Wenn deine Frage fehlt, klären wir sie im kostenlosen Erstgespräch.
Dein nächster Schritt
Welcher Workshop steht bei euch als Nächstes an?
30 Minuten Erstgespräch, kostenlos. Wir klären euren Anlass, die passende Dauer und was das kostet - und sagen ehrlich, wenn ein anderes Format besser passt.
01
Termin wählen
Such dir online einen Slot, der in deinen Kalender passt.
02
Anlass schildern
Welcher Workshop steht an, wer nimmt teil, was muss am Ende entschieden sein.
03
Angebot erhalten
Innerhalb weniger Tage ein Vorschlag mit Ablauf, Dauer und Festpreis.